Die Aufgabe ähnelt der Quadratur des Kreises. Türen im Verlauf von Flucht- und Rettungswegen müssen sich zu jeder Zeit problemlos öffnen lassen, damit jedermann bei Gefahr schnell und sicher Räume und Gebäude verlassen kann. Inventar, Waren, Know-how, Daten und Leistungen lassen sich jedoch nur dadurch vor unbefugtem Zugriff, kriminellen Absichten oder Vandalismus schützen, indem diese Türen verriegelt werden. Die von DORMA entwickelten  Fluchtwegsiche-rungssysteme lösen diese Aufgabe optimal.

DORMA Fluchtwegsicherungssysteme sind nach dem Stand der Technik und den anerkannten sicherheitstechnischen Regeln entwickelt und gefertigt. Sie entsprechen den „Richtlinien über elektrische Verriegelungssysteme von Türen in Rettungswegen“ EltVTR – Fassung Dezember 1997 –, veröffentlicht in der Mitteilung 5/98 des Deutschen Instituts für Bautechnik Berlin und der Europanorm EN 13637. Sie sind vom Materialprüfungsamt (MPA) Nordrhein- Westfalen, Dortmund, und vom Verband der Schadensversicherer (VdS), Köln, geprüft und zugelassen. Gefährdeten Personen signalisiert das Türterminal eindeutig, dass sich die Tür nach Betätigen des rot beleuchteten Nottasters mühelos öffnen lässt. Wer die Tür jedoch missbrauchen will, um zu entkommen oder Komplizen hereinzulassen, hat keine Chance, dies unbemerkt zu tun. Darüber hinaus wird durch DORMA Fluchtwegsicherungssysteme der Einbruchschutz verbessert. Berechtigte Personen wie Mitarbeiter, Wachleute, Reinigungs- und Wartungspersonal, Rettungsdienste, Werkschutz usw. können die Systeme sowohl von innen als auch von außen deaktivieren und so die Türen benutzen, ohne Alarm auszulösen.

Mit dem Türmanagementsystem TMS bietet DORMA eine neue Entwicklungsstufe der Steuerung von Systemkomponenten.

Das Ziel: zuverlässige, problemlose und der jeweiligen Situation angepasste Türfunktion wie z.B. im Rahmen der Fluchtwegsicherung. Die Flexibilität des DORMA Türmanagementsystems erlaubt auch die Ansteuerung von selbstverriegelnden Antipanik-Schlössern und den elektrohydraulischen Drehflügelantrieb ED 200. Darüber hinaus stehen Ihnen mit DORMA TMS auch viele individuelle Lösungen offen.

Mit vier Systemen und zahlreichen optionalen Komponenten erfüllt DORMA die unterschiedlichsten Anforderungen an Fluchtwegsicherungssysteme.

 

FWS Basissystem

TMS Standardsystem

TMS Universalsystem

TMS Sondersystem

Dorma_FWS_Basis

Dorma_FWS_Standard

Dorma_TMS_Universalsystem

Dorma_TMS_Sondersystem

     

Anwendungsbeispiele

 

Dorma_FWS_duesseldorf1

    

Fluchtwegsicherungsysteme in Flughäfen

DORMA erfüllt die unterschiedlichsten Anforderungen an Fluchtwegsicherungssysteme. So entstand für den Düsseldorfer Flughafen z. B. ein Fluchtwegsicherungssystem, das die Türen bei Rauchentwicklung oder Panik sofort selbstständig öffnet.

     

Dorma_FWS_Kaufhaus

 

Fluchtwegsicherungsysteme in Büros und Kaufhäusern

Eine zeitgesteuerte Entriegelung ist möglich, so dass Mitarbeiter, Besucher, Kunden und Gäste durch Flucht- und Rettungswegtüren gehen wie durch jede andere Tür. Außerdem ermöglicht es autorisierten Personen einen komfortablen und zugleich überwachten Zugang von außen.

     
Dorma_FWS_Krankenhaus   Fluchtwegsicherungssysteme in Krankenhäusern

Ein besonderes Merkmal ist, dass die eingebauten Komponenten über alle Voraussetzungen verfügen, um Notausgänge behindertengerecht auszustatten und den Begehkomfort für autorisierte Personen weiter zu steigern.

   

Dorma_FWS_duesseldorf2

 

Fluchtwegsicherungsysteme in Lagerhäusern

Die von DORMA entwickelte Fluchtwegsicherung schützt wirkungsvoll vor dem Missbrauch von Notausgängen und gewährleistet zugleich, dass in bedrohlichen Situationen jedermann das Gebäude schnell und sicher verlassen kann.