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  • Betriebsmittel und Kundendaten erfordern besonderen Schutz

  • Wach- und Sicherheitsunternehmen unterstützen dabei, Einbrüche und deren Folgeschäden zu verhindern

Freiberufler, Kleinunternehmerinnen und Kleinunternehmer sowie sonstige Gewerbetreibende stehen vor der Herausforderung, dass sich ihre Geschäftsräume häufig im gleichen Gebäude wie ihre Wohnräume befinden. Betriebsmittel und Kundendaten erfordern immer besonderen Schutz. Es lohnt es sich daher, Sicherheitsdienstleistungen in Anspruch zu nehmen, die bestehende mechanische und elektronische Einbruchschutzmaßnahmen sinnvoll ergänzen können.

Ein Baustein für das Sicherheitskonzept für Kleingewerbetreibende sind Alarmanlagen, die es in unterschiedlichen Ausführungen gibt. Für Privat- und Geschäftsräume kann es sinnvoll sein, eine Gefahrenwarnanlage zu installieren, die auch mit einem Wach- und Sicherheitsunternehmen verbunden sein kann. Wenn eine Versicherung involviert ist, besteht sie in der Regel auf einer zertifizierten Einbruchmeldeanlage. Dabei besteht die Möglichkeit, einen abschreckenden Alarm mit Licht- und/oder akustischen Alarmsignalen im Wohnteil des Gebäudes zu kombinieren oder auf einen stillen Alarm zu setzen, der an eine Notruf- und Service-Leitstelle weitergeleitet wird. Wichtig ist in allen Fällen die Festlegung eines eindeutigen Meldekonzeptes, evtl. gemeinsam mit der Versicherung.

Helmut Rieche, Vorsitzender der Initiative für aktiven Einbruchschutz „Nicht bei mir!“ gibt zu bedenken: „Bei einem Einbruch in Gewerberäume geht der Schaden meist über emotionale und sachbezogene Werte hinaus. Wenn Betriebsmittel oder Kundendaten gestohlen werden, hat dies Umsatzeinbußen und einen Vertrauensverlust beim Kunden zur Folge, die durch eine Neuanschaffung der gestohlenen Werte nicht ersetzt werden können.“

Rieche weist damit auch auf einen Aspekt des Datenschutzes hin, der häufig vernachlässigt wird: Schutzmaßnahmen für Kundendaten sollten sich nicht nur auf elektronische Sicherung, wie zum Beispiel Passwortschutz, beschränken. Auch der physische Schutz der Datenträger und -anlagen liegt in der Verantwortung des Kleinunternehmens.

In Einzelfällen, bei besonderer Gefährdung von Daten und Betriebsmitteln oder bei längerer Abwesenheit, kann auch ein Objektschutz sinnvoll sein.

Zu Maßnahmen, die für das eigene Gewerbe passend sind, beraten wir Sie als qualifiziertes Sicherheitsunternehmen.

 

(Quelle: „Nicht bei mir“ – Initiative für aktiven Einbruchschutz, www.nicht-bei-mir.de)

Der Sommer steht vor der Tür, und damit beginnt für viele die lange herbeigesehnte und wohl verdiente Urlaubszeit. Während Sie sich mit Familie und Freunden ein paar Tage Erholung gönnen, haben Einbrecher leichtes Spiel: Geschlossene Rollläden und überfüllte Briefkästen signalisieren Abwesenheit. Unbemerkt können die Langfinger ins Haus oder die Wohnung eindringen.

Zurück bleiben durchwühlte Schränke, eine verwüstete Wohnung und der Verlust lieb gewonnener Erinnerungsstücke. Das verletzte Sicherheitsgefühl macht vielen Opfern schwerer zu schaffen als der entstandene materielle Schaden. An vieles wurde bei der Urlaubsplanung gedacht, nur nicht an den notwendigen Einbruchschutz.

10 Tipps für ein sicheres Zuhause bei Abwesenheit

Schutz vor unliebsamen Eindringlingen in Heim und Privatsphäre bietet richtiges Verhalten und vor allem fachgerechte Sicherheitstechnik. „In knapp 40 Prozent der Fälle kamen die Einbrecher dadurch nicht über den Versuch hinaus“, sagt Dr. Helmut Rieche von der Initiative für aktiven Einbruchschutz “Nicht bei mir!”.

Was vor der Abreise zur Sicherung der eigenen vier Wände alles beachtet werden sollte, fassen folgende Sicherheitstipps zusammen:

  1. Türen und Fenster überprüfen

    Schließen Sie die Eingangstür nach dem Verlassen von Haus oder Wohnung immer ab und ziehen Sie diese nicht nur zu. Auch Fenster müssen geschlossen sein. Wenn Sie Zusatzsicherungen haben – sind diese auch alle verriegelt?

  2. Briefkastenleerung

    Bitten Sie Freunde oder Nachbarn den Briefkasten regelmäßig zu leeren. Ihre Zeitung können Sie sich an Ihren Urlaubsort nachsenden lassen. Hinterlassen Sie keine schriftliche Nachricht auf dem Briefkasten für den Postboten mit einem Verweis an Ihre Nachbarn. Neben der Leerung des Briefkastens durch die Nachbarn ist auch der Lagerservice der Deutschen Post eine hilfreiche Alternative. Eingehende Sendungen werden dann gesammelt und zum vereinbarten Zeitpunkt zugestellt.

  3. Alarmanlagen als Abschreckung

    Häuser und Wohnungen, die sichtbar mit Doppelschlössern, Fenstersicherungen und/oder Alarmanlagen gesichert sind, schrecken Einbrecher ab.

  4. Zeitschaltuhren aktivieren

    Lassen Sie Rollläden, Lampen und Radio über eine Zeitschaltuhr oder von einem Nachbarn regelmäßig an- und ausschalten. So entsteht der Anschein, dass Ihr Haus bewohnt ist.

  5. Nachbarn informieren

    Informieren Sie Ihre Nachbarn, wie lange Sie verreisen. Besprechen Sie auch die genauen Abläufe, falls Sie eine Alarmanlage, über Zeitschaltuhren gesteuerte Lampen oder ähnliche Einrichtungen besitzen. Nur dann können Ihre Nachbarn gezielt auf Ihr Zuhause achten. Termine mit Handwerkern o. ä. während Ihrer Abwesenheit sollten vermieden oder mit den Nachbarn abgesprochen werden. Teilen Sie Ihren Nachbarn oder Freunden Ihre Urlaubsadresse mit, dann können diese Sie im Fall der Fälle erreichen.

  6. Elektrogeräte abschalten

    Drehen Sie vor der Fahrt Wasser (Waschmaschine ect.), Gas und überflüssige Elektroanschlüsse ab. Überprüfen Sie diese lieber dreimal: Ein versehentlich angeschaltetes Elektrogerät kann verheerende Folgen haben. Trennen Sie Geräte mit Stand-by-Schaltung vom Netz.

  7. Anrufbeantworter ausschalten

    Einbrecher testen durch Kontrollanrufe, ob jemand zuhause ist. Ist ein Anrufbeantworter eingeschaltet, signalisiert dies dem Einbrecher die Abwesenheit der Bewohner und leichtes Spiel für ihn. Deshalb sollte man vor dem Urlaub den Anrufbeantworter am besten ausschalten. Kann oder will man nicht auf den Anrufbeantworter verzichten, sollte man ihn zumindest neutral besprechen: „Wir sind gerade nicht zuhause“ – dies kann auch auf eine kurze Abwesenheit hindeuten und den Einbrecher verunsichern. Ganz falsch ist es, auf dem Anrufbeantworter die genauen Urlaubszeiten anzugeben. Eine Anzeige in der Tageszeitung, dass Ihre Praxis oder Ihre Kanzlei wegen Urlaub geschlossen bleibt, sollte ebenfalls gut überlegt werden.

  8. Wertsachen sichern

    Sparbücher, Scheckkarten o.ä. sollten niemals offen in der Wohnung herumliegen. Sie gehören am besten in einen Tresor. Besonders wichtige Dokumente, wertvolle Sammlungen, Gold oder nur selten getragener Schmuck sind in einem Schließfach bei Bank oder Sparkasse am besten aufgehoben.
    Belege für die Versicherung gut aufbewahren: Führen Sie Verzeichnisse Ihrer Wertsachen, die an einem sicheren Ort außerhalb der eigenen vier Wände deponiert werden. Kaufbelege, Quittungen, Urkunden etc. sollten aufgehoben und dazugelegt werden. Erstellen Sie genaue Beschreibungen der Wertsachen (Material, Maße, Nummern-Codierung, Hersteller etc.)

  9. Versicherung informieren

    Längere Abwesenheit über 2 Monate gilt versicherungstechnisch als gefahrenerhöhend und ist deshalb der Versicherung mitzuteilen.

  10. Sichtbare Kofferanhänger vermeiden

    Einbrecher erkennen an Flughäfen und Bahnhöfen anhand leicht lesbarer Kofferanhänger, wo sich der nächste Einbruch lohnen könnte. Verwenden Sie keine oder nur zuklappbare Kofferanhänger. Geben Sie Hinweise auf Ihre Adresse nur im Inneren Ihrer Koffer.

 

Zum Ausdrucken: Checkliste „Haussicherung vor dem Urlaub“ (pdf)

Erfahren Sie mehr: https://www.nicht-bei-mir.de

Das StartUp verbindet herstellerneutrale Beratung mit praktischer Umsetzung zu fragen rund um die Tür-Sicherheit. Es richtet sich damit vor allem an Facility-Management-Unternehmen.

Optimierte Prozesse und professionell ausgeführte Lösungen sollen das Ergebnis für die Kunden dieses neuen Dienstleistungsmodells sein.

Expertenwissen zur Tür-Sicherheit, zu Schließsystemen, Zutrittskontrollsystemen und zu gesicherten Funktionen von Türen in komplexen Gebäudestrukturen vorzuhalten, ist bei den schnellen Änderungen und steigenden Ansprüchen im Markt eine schwierige Aufgabe. Die Sionet GmbH & Co. KG mit Sitz im württembergischen Eberhardzell liefert dafür eine neue Lösung: In der Kombination von Beratern und Sicherheitsfachhändlern in ganz Deutschland erhält der Kunde von der Planung bis zur Ausführung von Schließanlagen und Sicherheitssystemen individuell die optimale Lösung.

Ausgehend vom vorhandenen Bedarf der Zielgruppe der Facility-Management-Unternehmen wurden demnach im intensiven Austausch die Dienstleistungen von Sionet entwickelt. Aufgrund seiner Herstellerunabhängigkeit ist man in der Lage, jeweils optimalen Lösungen zu entwickeln. Vorrangig sei man in der Beratung der Prozessoptimierung in den Bereichen Bestellwesen und Schlüsselmanagement tätig. Damit wird eine gesteigerte Kosteneffizienz bei den Kunden des Facility-Managements erzielt.

Die Dienstleistungen werden dabei sowohl für Neuplanungen als auch für Bestandsimmobilien umgesetzt. Durch die dezentrale Struktur des Netzwerkes und die Zusammenarbeit mit ausgewählten Partnern sind die Dienstleistungen im gesamten Bundesgebiet und in angrenzenden Regionen verfügbar. So haben Unternehmen des Facility-Managements bei der Betreuung von vielen Gebäuden nur einen Vertrags- und Ansprechpartner für Leistungen, die bundesweit zu erfüllen sind. Laut dem Netzwerk ein Novum der Branche.

Sionet Ende Juni auf der Servparc in Frankfurt

Zu den Gründungsgesellschaftern von Sionet gehören die Firmen KNORR Sicherheitstechnik GmbH Berlin, DER KUNDENORIENTIERER Bielefeld, Rilling GmbH Sicherheitssysteme Freiburg und BOFFERDING GmbH Hamburg.

Zum weiteren Ausbau ist Sionet aktuell im Gespräch mit weiteren potenziellen Regionalpartnern. Durch eine qualitätsorientierte Zusammenarbeit profitieren Sicherheitsfachgeschäfte mit hoher Fachkompetenz und dem Fokus auf Nachbetreuung und Wartung als verantwortlicher, regionaler Kundenbetreuer. Gemeinsame Maßnahmen im Bereich der Schulung und Weiterbildung oder auch bei der Fachkräftegenerierung sind möglich. Und nicht zuletzt auch die gemeinsame Entwicklung neuer digitaler Services.

Ziel ist es, die Kundenorientierung der Händler weiter zu pointieren. Es gilt, neue Dienstleistungen und neue Standards beim Service anzubieten um damit die Position der Sicherheitsfachgeschäfte in der Zukunft zu stärken.

Den ersten Auftritt auf einer wichtigen Branchenmesse hat die neu gegründete Sionet auf der ServParc, die am 25. und 26. Juni auf dem Messegelände in Frankfurt am Main stattfindet. Dort wird sich das Netzwerk potenziellen Kunden präsentieren und das Dienstleistungsspektrum darstellen.

 

Mehr erfahren: www.sionet.de